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sigint10_3743_de_praktische_antizensur.mp4 view online 1194.18 MB - 01:45 h
Praktische AntiZensur
Wie man Zensurmaßnahmen im Internet umgeht
Der Beitrag 'praktische AntiZensur' wir ein Vortrag über das Umgehen von Internet-Zensur kombiniert mit einem live Workshop zum mitmachen.
Zum Vortrag wird es ein Testnetzwerk geben, in welches sich die Teilnehmer einloggen können. Während des Vortrages werden dann nach und nach verschiedene Zensur-Eskalationsstufen scharf geschaltet. Der Vortrag erklärt welche Möglichkeiten es gibt die Zensur-Maßnahmen zu umgehen. Die Teilnehmer können direkt vor Ort - im Testnetz - versuchen ob sie um diese Zensurmaßnahmen herum kommen und wenn, wie.
Sprecher: | scusi | 
 
sigint10_3745_de_open_data_open_government_und_transparenz.mp4 view online 845.78 MB de 00:45 h
Open data, open government und Transparenz
warum eine freie Gesellschaft offene Daten braucht
Ein Vortrag zum Thema "Open data, open government und Transparenz - warum eine freie Gesellschaft offene Daten braucht". Nach einer kurzen Einführung ins Thema "open data, open government und Transparenz" wollen wir die Situation hierzulande diskutieren, unsere neuesten Projekte vorstellen und gemeinsam überlegen wie wir einer offenen und transparenten Regierung im Sinne von "open data und open government" in Deutschland näher kommen.
"Open data, open government und Transparenz - warum eine freie Gesellschaft offene Daten braucht". Spätestens mit der Eröffnung des Datenkatalogs der britischen Regierung (data.gov.uk) ende Januar 2010 wird vielen klar: In anderen Ländern haben die lokalen "opendata Bewegungen" das Thema “open government data” mittlerweile auf die politische Agenda der Regierungen gesetzt. Es geht um das öffentlich-zugänglich-machen von Daten der Regierung und der öffentlichen Verwaltung. Das Potential und der gesellschaftliche Nutzen von “offenen Regierungsdaten” liegt auf der Hand: 1. Die Regierung wird offener und transparenter. 2. Die Verwaltungen werden bürgernah, interaktiv und serviceorientiert. 3. Zivilgesellschaft und Wirtschaft können durch Innovationen neuartige Anwendungen für diese Daten schaffen die einen konkreten Nutzen für den Alltag der Menschen bringen. Auch wenn Sinn und Nutzen von offenen Regierungsdaten durch die Sichtbarkeit in offenen Datenkatalogen und durch die Ergebnisse der verschiedenen “Opendata Apps Wettbewerben” (apps4democracy, apps4america, etc.) eindrucksvoll und nachvollziehbar deutlich werden, wird wohl so etwas wie ein "data.gov.de" – also ein Datenkatalog für deutsche offenen Regierungsdaten nicht über Nacht entstehen. Was wir zum Erreichen dieser Zeile brauchen ist zum einen der politische Wille und zum anderen gute Argumente und konkrete Beispiele. Einen Anfang wird das Opendata Network mit dem ersten deutschen "Hacks4Democracy - a hackday on opendata". Der Opendata Hackday ist eine zweitägiges Barcamp am 17. und 18. April 2010, in Stil eines Barcamps. Ziel der Veranstaltung ist es zu zeigen, dass sich innerhalb kurzer Zeit und ohne großes Budget, kreative und innovative Prototypen und Anwendungen programmieren lassen mit denen man die Daten aus Politik und öffentlicher Verwaltung zugänglich und nutzbar machen kann. Nach einer kurzen Einführung ins Thema "Open data, open government und Transparenz" wollen wir die Situation in Deutschland diskutieren, unsere neuesten Projekte vorstellen und gemeinsam überlegen wie wir einer offenen und transparenten Regierung im Sinne von "open data und open government" in Deutschland näher kommen.
Sprecher: | Daniel Dietrich | 
Links:
Opendata Network
Hacks4Democracy a hackday on opendata
Slides zum Opendata Network
Slides zum Hackday
 
sigint10_3764_de_datenschutz_fuer_systemadministratoren.mp4 view online 847.97 MB de 00:45 h
Datenschutz für Systemadministratoren - Fortsetzung
Was gibt es für Neuerungen, was will man immer wieder hören?
One year ago, I made the first talk about data security. This year; I want to talk about the classification of personal data in your company and the relation of data to the environment. Additionally, there have been changes in the law and I want to cover the new topics (mainly for marketing, but also for all kinds of review within the company itself)
This talk will take a brief reminder of the talk from last year and want to cover some aspects from that one deeper, especially the classification of personal data. You have to relate all the personal data with the environment where they are stored (and used) to be able to balance the arguments to and against storing of data. Additionally, I want to cover the new regulations within the law which are legal since Sep 1st, 2009.
Sprecher: | Hanno 'Rince' Wagner | 
 
sigint10_3781_de_whistleblowing.mp4 view online 805.87 MB - 00:45 h
Zivilcourage zeigen: Whistleblowing!
Whistleblowing: Demokratie braucht Zivilcourage und Transparenz
The presentation deals with the importance of whistleblowing and the hurdels it faces. Starting point is the need for information as a basis of a democracy and the lacks of transparency in several important areas of state, economy and society.
Dunkelräume in Wirtschaft und Verwaltung beschränken unsere Demokratie. Das Amtsgeheimnis triumphiert über Informationsfreiheit und übertriebener Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnisssen und Zwang zur Loyalität verhindern, dass die Öffentlichkeit rechtzeitig von Korruption, Umweltgefahren, Menschenrechtsverletzungen, Gesundheitsrisiken u.a.m.erfährt. Dass wir es rechtzeitig erfahren, wenn in der Wirtschaft öffentliche Interessen und die Einhaltung von Gesetzen dem Profitstreben geopfert werden. Am Ende bleibt uns dann nur noch mal wieder die Zeche zu zahlen. Whistleblower, Menschen die Zivilcourage zeigen und auf frühzeitig auf Missstände und Dreck im eigenen Laden hinweisen, werden als Nestbeschmutzer und Denunzianten verunglimpft, gemobbt oder gleich gekündigt. Deutsche Gesetze bieten ihnen keinen Schutz. Dies muss sich ändern und das Netz bietet Chancen. Chancen für einen Kulturwandel, eine Whistleblowing-Bewegung für mehr Transparenz und auch für Tools wie z.B. Wikileaks die ganz nebenbei den investigativen Journalismus neu definieren. Aber soll wirklich alles öffentlich werden? Wie verträgt es sich mit Datenschutz, wenn ich Missstände und Schuldige beim Namen nennen, selbst aber anonym bleiben will? Wo bleibt die Qualität der Informationen? Muss und kann es heute noch Grenzen für Meinungsfreiheit vor allem im Netz geben, die nicht spätestens bei Versuch sie durchzusetzen in Zensur und Überwachungsstaat umschlagen? - Spannende Fragen für eine kontroverse Diskussion Referent: Guido Strack vom Whistleblower-Netzwerk
Sprecher: | Guido Strack | 
Links:
Homepage of Whistleblower-Netzwerk e.V.
Blog of Whistleblower-Netzwerk
 
sigint10_3783_en_guerrilla.mp4 view online 934.95 MB en 00:45 h
GUERRILLA.COM
How to mess with media, the market and life itself
The term guerrilla communication refers to unconventional forms of communication and/or intervention in more conventional processes of communication. Communication guerilla is a specific style of political action drawing from a watchful view of the paradoxes and absurdities of power, turning these into the starting point for political interventions by playing with representations and identities, with alienation and over-identification.
The talk's starting point will be a rather trivial insight: information and political education are completely useless if nobody wants to listen. Guerrilla communication doesn't focus on arguments and facts like most leaflets, brochures, slogans or banners. In its own way, it inhabits a militant political position, it is direct action in the space of social communication. But it doesn't aim to destroy the codes of power and signs of control. Communication guerrillas do not intend to occupy, interrupt or destroy the dominant channels of communication, they focus on detourning and subverting the messages transported. But what's new about all this? Nothing. But standing on the shoulders of earlier avantgardes, communication guerilla doesn't claim the invention of a new politics or the foundation of a new movement. It is merely continuing an incessant exploration of the jungle of communication processes, of the intertwined and muddled paths of senders, codes and recipients.
Sprecher: | Johannes Grenzfurthner | 
Links:
http://www.monochrom.at/english
 
sigint10_3798_de_imaginaeres_eigentum.mp4 view online 908.32 MB de 00:45 h
Imaginäres Eigentum
Kritik am geistigen Eigentum aus der naturrechtlichen Perspektive
Aufbauend auf den Argumenten von Hans-Hermann Hoppe und Stephan Kinsella, wird das philosophische Argument dargelegt mit dem das Eigentumsrecht begründet wird und daraus abgeleitet wieso sich ein Recht an geistiges Eigentum nicht philosophisch begründen lässt bzw. nicht ethisch vertreten werden kann. Da die Argumentation im wesentlichen auf das Naturrecht beruht, wird eine kurze Kritik an der alternative, dem positiven Recht, gegeben. Das Eigentumsrecht wird begründet durch die Knappheit und der dadurch bestehenden Möglichkeit für physische Konflikte die vermieden werden sollen. Eigentum wird definiert und die verschiedenen Möglichkeiten zur Aneignung von Eigentum insb. die originäre Aneignung nach John Locke wird dargelegt. Ein kurze Erläuterung zu den verschiedenen Beweisen mit denen das Eigentum begründet werden kann schließt das Argument ab, sodass die wohl fundiert zu dem Argument gegen geistiges "Eigentum" fortgefahren werden kann. Geistiges Eigentum ist vor diesem Hintergrund eine gesetzliche Konstruktion die eine neue Art der originären Aneignung vorschlägt die wir kritisch betrachten müssen. Es ist nicht begründet durch Knappheit, was einen weiteren Kritikpunkt darstellt und nicht zuletzt wird damit in das Eigentum anderer eingegriffen, da diese nicht weiter frei über ihr Eigentum verfügen dürfen. Einige utilitaristische Verteidigungen für geistiges Eigentum sowie eine mögliche Begründung durch das Vertragsrecht werden dargelegt und es wird gezeigt, dass sie ebenfalls nicht vertretbar sind.
Theorie kontra Praxis --------------------- Zunächst ist festzustellen, dass es sich hierbei um eine philosophische Argumentation und damit jede Fragen nach praktischer Umsetzung oder Folgen außen vor stehen. Wir wollen uns damit befassen was ethisch vertretbares handeln ist und nicht mit der (hoffentlich nicht überraschenden) Folgerung, dass der Gesetzgeber ethisch nicht vertretbares Handeln unterstützt, sogar explizit genehmigt und dass bestimmte Interessengruppen finanziell abhängig sind von dadurch entstandene gesellschaftliche Strukturen. Analog dazu sehe ich das philosophische Argument gegen die Sklaverei vor 200 Jahren (wenn auch von einem anderen Kaliber), bei dem sicherlich einige Plantagenbesitzer sich umstellen mussten, wenn man allerdings festgestellt hat was normativ als ethisch vertretbar angesehen werden kann und was nicht, sind solche "praktischen" Fragen ganz einfach nebensächlich. Das Naturrecht -------------- * Woher? (Religiöse Auffassung: Gott gegeben. Rationale Auffassung: Durch Vernunft zu ermitteln, analog der Suche nach Wahrheit über die Realität zu sehen, also anders ausgedrückt die Wahrheit über die richtige Art zu handeln.) * Positives Recht. Ist Ausdruck von moralischem Relativismus da es annimmt, dass ethisches Verhalten von Menschen bestimmt wird und nicht ermittelt wird. Einfacher Gegenbeweis anhand des Beispiels von Mord und der Definition von Ethik. Freilich bedeutet dies nicht, dass zwischenmenschliche Vereinbarungen (die auch in diesem Sinne *positiv* sind) unethisch sind, sonder lediglich, dass sich diese dem Naturrecht unterzuordnen haben. Beispiel anhand einer vertraglichen Vereinbarung. * Umsetzung von Naturrecht in Gesetzgebung. Beispiele und Bedeutung (GG Art.1, US Constitution). * Gesetzgebung ist dem Naturrecht untergeordnet. Einsichtig, dass es Gesetze geben kann und eindeutig gegeben hat die nicht dem Naturrecht entgegenstehen und demnach unethisches Verhalten darstellen. Beispiele: Sklaverei, Genozid diverser Regime. Etwas kontroverser wäre heute auch z.B der Wehr-/Zivildienst davon betroffen (Erinnerung an Definition von Sklaverei). (Greifbares) Eigentum --------------------- * Das Problem der gesellschaftlichen Ordnung die mit Knappheit konfrontiert ist. Kontrast zu einer Welt ohne Knappheit. In der Einen besteht das Potenzial für Konflikte über physische Güter, in der Anderen nicht. * Mögliche Ethische Auffassungen von Eigentum (Privateigentum, universeller Kommunismus, Miteigentümerschaft) * Beweisführungen von Hoppe (Apriori der Argumentation, praxeologische Unmöglichkeit der alternativen bzw. Darlegung das sie nicht beanspruchen können eine Ethik zu sein, da nicht universell anwendbar). * Erläuterung zu Humes Gesetz. Sein wird hier dargelegt, es handelt sich also um eine Wertfreie Ethik. Es wird nur das Sein behandelt, das Sollen ist der persönliche Präferenz überlassen. Analog kann man nach der Tatsache handeln, dass 1 + 1 = 2 was jedoch keine Ausage macht ob es von Vorteil wäre nach der Regel 1 + 1 = 3 zu handeln. Es ist jedoch klar, dass solche eine Handlungsweise die Realität nicht anerkennt. Ob man das möchte oder nicht ist einem selbst überlassen. Gleiches gilt für die Tatsachen über die implizite Anerkennung von Eigentumsrechte durch die Verfügung über den eigenen Körper. Eigentum nicht anzuerkennen beinhaltet somit einen performativen Widerspruch. Sich nach diesem logischen Widerspruch zu verhalten ist freilich als Option gegeben, hoffentlich ist es jedoch klar, dass mit solchem Verhalten nichts was wir eine Zivilisation nennen können möglich ist. * Originäre Aneignung und vertraglicher Transfer als einzige Möglichkeiten zur Bestimmung des Eigentümers von einem Gut. * Recht hat man nur auf die physische Unversehrtheit seines Eigentums, nicht an seinem Wert (wichtig als Grundlage zur Widerlegung späterer Argumente für geistiges Eigentum). Eigentum am Wert würde implizieren, dass andere durch bloßes denken (Änderung von ihrem Wertempfinden) Eigentum verletzen können. * Kurz am Rand zur Wirtschaftlichkeit des Eigentums (oh wunder, dass ethisches Verhalten, also Respekt von Eigentum bzw. der Verzicht auf Diebstahl, zu Wohlstand führt). Geistiges "Eigentum" -------------------- * Definition (Eigentum an einer Idee bzw. einem Muster) * Arten (Urheberrecht, Patente, Markenzeichen, Geschäftsgeheimnis) * Utilitaristische Verteidigungen. Mehr Kultur, mehr Erfindungen werden gemacht, wenn ihnen ein Monopol auf ihre Werke gewährt bekommen. Reductio ad absurdum. Selbst wenn dies der Fall ist (streitbar) so ist es noch keine Rechtfertigung. Etwas kann für die Gesellschaft von nutzen sein und dennoch die Rechte von Individuen verletzen. * Naturrechtliche Verteidigungen (Freilich muss das Naturrecht durch Argumentation ermittelt werden und dabei kann man auch Fehler machen. Eben diese Fehler werden aufgezeigt). Vor allem wird hier die Begründung für greifbares Eigentum fälschlicherweise in dem "Schöpfer" des Eigentums gesehen und nicht in der Kofliktvermeidung über knappe Güter. * Sprachliche Verwirrung: Eigentum an Arbeit. * Erinnerung an Begründung für Eigentum woraus folgt, dass eine Begründung für geistiges Eigentum fehlt. * Aufweisung der durch den Gesetzgeber vorgeschlagenen alternativen Art zur originären Aneignung und Widerlegung seiner ethischen Vertretbarkeit durch Verweis auf vorherige Beweisführung. Alle alternative Möglichkeiten zur originären Aneignung wurden bereits ausgeschlossen. * Erinnerung an Definition von Eigentum (Rechtmäßige Verfügungsgewalt) und Aufweisung, dass geistiges Eigentum darin Eingreift, also eine (Natur-)Rechtsverletzung darstellt. * Geistiges "Eigentum" als Vertrag (Wahrscheinlich reicht die Zeit hierfür nicht) * Vorgriff auf Kritik "Ich tue doch durch das Urheberrecht an meinem Buch doch niemandem etwas an.": Einschränkung des Verfügungsrechtes über Eigentum impliziert eine Miteigentümerschaft, da Eigentum eben darüber definiert ist, wer über etwas Verfügen darf.
Sprecher: | Manuel Barkhau | 
Links:
Buch zum Thema des Vortrags
 
sigint10_3800_en_ndis.mp4 view online 441.48 MB en 00:45 h
Interception and Analysis of Malicious Traffic Based on NDIS Intermediate Driver
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This paper clearly describes the interception and analysis of malicious network traffic through the NDIS intermediate driver. Source codes will be provided in this paper and act as an interception-driver for network malicious traffic.
Network Driver Interface Specification (NDIS) is a specification for network driver architecture that allows transport protocols to communicate with network interface cards (NICs) or other hardware device in a device-independent manner. The NDIS library implements the NDIS boundary that exists between network layer 2 (Data Link Layer) and layer 3 (Network Layer) of the Open Systems Interconnection (OSI) model. This library is a helper library which NDIS driver clients use to format commands that communicate with NDIS driver. The NDIS driver interface’s library will act as receiving and sending between the request and response activities. There are different types of NDIS driver which allow the transport protocols to communicate with the hardware layer and implement in different configuration. Interception mechanism is implemented by the technology of NDIS Intermediate Driver where this embedded system method is recommended by the Microsoft Company as it provides maximum compatibility both with different OS’s versions and other applications and drivers. This paper clearly describes the interception and analysis of malicious network traffic through the NDIS intermediate driver. The concept of NIDS intermediate driver has been used to intercept network traffic before it reaches to higher OSI model. Auto analysis of the intercept network traffic will be conducted if the traffic consists of malicious functions. Source codes that act as an interception-driver for network packets will be described.
Sprecher: | Lee | 
 
sigint10_3802_en_open_spectrum_alliance.mp4 view online 787.18 MB en 00:45 h
Open Spectrum Alliance
Hacking EU radio spectrum policy
Radio spectrum policy has been a field of regulation authorities, ministries, the EU commission, MEPs and all of these are heavily lobbied by the telecoms and broadcasting industries, among others. I will talk about my personal experience in the different levels of radio spectrum lobbying on the European level, and why hackers should get involved in radio spectrum policy.
Since the 1920s, radio spectrum is managed both on a global and a national level. As an introduction, I will give a brief overview of spectrum regulations, from the ITU to the national level. The major part of my talk will be about current topics in (EU) spectrum policy, why it matters and why hackers should get involved. To conclude, I would like the audience to come up with their ideas, criticism, and questions.
Sprecher: | Alexander List | 
Links:
Open Spectrum Alliance
 
sigint10_3804_de_culture_jamming.mp4 view online 604.67 MB de 00:45 h
Culture Jamming
Media Actionism in the 21st Century
Die Doku 'Culture Jamming' zeigt die subversive Kulturstrategie des 21ten Jahrhunderts zwischen Media Actionism, Netart und Information Warfare.
Die Dokumentation Culture Jamming verfolgt die subversive Kulturstrategie des 21ten Jahrhunderts von den Anfängen bei Marcel Duchamp und der Situationistischen Internationalen bis hin zum postmodernen Info-War. Culture Jamming verbreitet virale Information, gefakte Medienkampagnen oder Websites um die Massenmedien zu jammen. Hans Bernhard von ubermorgen.com wurde von FBI, CIA und NSA gejagt, weil er auf seiner Website voteauction.com eine Handelsplattform für amerikanische Wählerstimmen anbot. Der Claim Bringing Capitalism and Democracy Closer Together sorgte für heftige Medienresonanz, die in einem CNN-Feature der Gerichtssendung Burden Of Proof gipfelte. In seinem Projekt Google Will Eat Itself hackt Hans Bernhard die Selbstreferentalität von Google. Von Google-Geld werden Google-Aktien gekauft und an die Internet-Community ausgeschüttet... Der grosse Medienhoax vom italienischen Künstlerpaar 01.org fand auf dem Karlplatz in Wien statt. Im Namen der Firma Nike besetzten 01.org den Platz und gaben vor, ihn in Nikeplatz umzubenennen und ein gigantisches Swoosh-Symbol darauf zu bauen. Die Bürger von Wien reagierten wütend und aufgeregt. Nike startete einen Gerichtsprozess um 78.000 Euro gegen die Organisatoren. Paolo Pedercini aka Molleindustria aus Mailand programmiert Political Videogames Against The Dictatorship Of Entertainment. In den Games Tuboflex und MC Donalds Videogame wird der Spieler mit den Probleme der prekären Beschäftigung, des modernen Arbeitsmarktes und der industriellen Massenproduktion von Lebensmitteln konfrontiert. Molleindustria starten eine ernsthafte Diskussion über die politischen Inhalte von Videospielen.
Sprecher: | Sub_Kid | 
Links:
Website
Teaser
Blog
 
sigint10_3813_de_der_abmahnwahn_in_deutschland.mp4 view online 657.64 MB de 00:45 h
Der Abmahnwahn in Deutschland
Filesharing und die rechtlichen Konsequenzen
Die Abmahnsituation in Deutschland scheint ihren Zenit erreicht zu haben. Auch wenn genaue Zahlen nicht bekannt sind, so existieren doch akzeptable Schätzungen. Wohin der Weg führt, ist noch unklar. Blickt man auf die Entwicklung der Abmahnsituation, so zeigen sich jedoch negative Tendenzen.
Im Vortrag wird erläutert, wie die Maschinerie der Filesharing-Abmahnungen in Deutschland funktioniert. Nach einem kurzen Blick in die Vergangenheit wird geklärt, wie die Jagd nach Urheberrechtsverletzern in Tauschbörsen abläuft. Was passiert, sobald man eine Abmahnung erhalten hat? Wie hat sich die Abmahnbranche in Deutschland bis heute entwickelt? Wohin können Filesharer fliehen und wie "sicher" sind die Alternativen? Auch ein kurzer Blick in die Zukunft wird riskiert. Denn die Problematik ist auch international so präsent wie nie zuvor.
Sprecher: | Firebird77 | 
 
sigint10_3823_en_opensource_policies_for_governments.mp4 view online 660.55 MB - 00:45 h
Opensource policies for governments
What we learned in the Netherlands
Most European governments are busy migrating important components of their IT-systems to opensource alternatives. The Netherlands was the first western country to develop a comprehensive policy for its entire public sector in 2007 but is lagging its neighbors in working implementations. The comprehensive policy in the Netherlands is focused on the practical advantages of open systems such as interoperability and lower cost and no vendor-lock, these reasons are also shared by policies in the UK and Denmark. German, Spanish and French policies seem to have a more political dimension by also stressing national independence of critical systems and the possibility of code-audits as important reasons for going the open route. By comparing Dutch progress (and sometimes lack thereof) with our neighboring countries some lessons can be learned about what policies work and what some of the required conditions are for them to work in different political and IT-legacy environments.
Most European governments are busy migrating important components of their IT-systems to opensource alternatives. The Netherlands was the first western country to develop a comprehensive policy for its entire public sector in 2007 but is lagging its neighbors in working implementations. The comprehensive policy in the Netherlands is focused on the practical advantages of open systems such as interoperability and lower cost and no vendor-lock, these reasons are also shared by policies in the UK and Denmark. German, Spanish and French policies seem to have a more political dimension by also stressing national independence of critical systems and the possibility of code-audits as important reasons for going the open route. The differences in approaches; the more utilitarian vs the more political seem to match (somewhat) the size of the countries and the level of political intimacy with the US. The US being the primary economic, and possibly strategic, benefactor of European technological dependence on proprietary software (according to a 2006 Eu study the EU imports about $100 billion worth of proprietary software licenses from the US). Some recent migration projects in the Netherlands have failed because of a lack of a clear political mandate. The projects were mere technical exercises and when they ran into technical problems (chiefly caused by lack of interoperability on the side of the proprietary legacy systems) they were halted. On the other hand there are the cases of Munchen and the French Gendarme who have followed through despite technical setbacks in the short term because of a clearer political vision underlying the reasons for doing the migrations in the first place. By comparing Dutch progress (and sometimes lack thereof) with our neighboring countries some lessons can be learned about what policies work and what some of the required conditions are for them to work in different political and IT-legacy environments.
Sprecher: | Arjen Kamphuis | 
Links:
Opensource lobbying presentation 24C3, Berlin 2007
Open Source Lobbying, tips from the trenches
Opensource lobbying at The Last Hope - New York - 2008
Hacking at Random 2009 - Policy hacking
Interview by Indian Centre for Internet and Society
A Peruvian senators answers Microsoft
 
sigint10_3824_de_das_beispiel_elena.mp4 view online 837.09 MB de 00:45 h
Das Beispiel ELENA - Sichere Verschlüsselung ist möglich - aber ist sie auch politisch gewollt?
Wie mit der Verwendung von Einmalschlüsseln ein Datenzugriff ohne Beteiligung der Betroffen technisch verhindert werden kann
Beispiel ELENA: Die Daten von etwa Vierzigmillionen ArbeitnehmerInnen sollen alle in einem großen Pool der Zentralen Speicherstelle (ZSS) gesammelt und für bis zu fünf Jahre aufbewahrt werden. Solche Datensammlungen, für die es dann auch noch einen Zentralschlüssel gibt, wecken Begehrlichkeiten bei Staat, Wirtschaft und Kriminellen. Eins ist sicher: Sicher sind diese Daten nicht. Zwar wird suggeriert, dass ein Zugriff auf die ELENA-Daten ohne das Zutun des Betroffenen nicht möglich sei, dieser Schutz wird aber nur rechtlich und organisatorisch hergestellt. Technisch ist ein Zugriff auch ohne Einwilligung des Betroffenen möglich. Es stellt sich – nicht nur bei ELENA – die Frage, ob es wirklich politisch gewollt ist, dass ein Schutz derartiger Daten vor Zugriffen ohne Mitwirkung des Betroffenen auch technisch umgesetzt wird. Schließlich gibt es praktikable technische Verfahren, die unter Zuhilfenahme von Einmalschlüsseln sicher stellen können, dass die in den zentralen Servern gespeicherten Daten nur bei Mitwirkung des Betroffenen lesbar sind.
ELENA ist in zweierlei Hinsicht ein gutes Beispiel: Zum Einen ist es ein Beispiel dafür, wie die Politik versucht, mit technischen Mitteln ein rechtliches/organisatorisches sowie ein gesellschaftliches Problem zu lösen. Zum Anderen ist es ein gutes Beispiel, wie eine technische Sicherheit suggeriert wird, die tatsächlich so nicht vorhanden ist, sondern nur durch (veränderbare) rechtliche und organisatorische Vorgaben erreicht wird. Zum ersten Aspekt: ELENA soll den ArbeitgeberInnen Bürokratiekosten in Höhe von jährlich 85 Millionen Euro einsparen. Der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationssicherheit (BfDI) Peter Schaar hat "große Zweifel, dass sich diese Ziele mit dem Verfahren wirklich realisieren lassen werden, denn es soll der Absicherung einer gewachsenen Struktur dienen, die für sich genommen nicht in Anspruch nehmen kann, rational zu sein. Wenn durch ELENA mehr als 100 unterschiedliche papierene Entgeltnachweise ersetzt werden sollen, die wiederum auf mehr als einem Dutzend unterschiedlichen Einkommensbegriffen basieren, hätte doch zunächst gründlich untersucht werden müssen, ob alle diese aufwändigen, teilweise nur im Detail voneinander abweichenden Papierformulare wirklich erforderlich sind." (Quelle: http://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/showthread.php?p=5674#post5674). Hätte der Gesetzgeber sich die Mühe gemacht, die vorhanden Antragsverfahren zu durchforsten und die für die verschiedenen Sozialleistungen erforderlichen Angaben auf die wirklich notwendigen Angaben reduziert, böte sich eine verblüffend einfache, dafür aber untechnische Lösung an. Weitergehend könnten nicht nur die ArbeitgeberInnen sondern auch die Sozialverwaltung sowie die BürgerInnen von Bürokratiekosten entlastet werden, indem sich der Gesetzgeber zu einem bedingungslosen Grundeinkommen für jedeN (bspw. Bürgergeld) durchringen könnte. Dann würden nur noch für sehr wenige Sozialleistungen (wie z.B. Elterngeld und Arbeitslosengeld I) eine Einkommensbescheinigung benötigt. Zum zweiten Aspekt (der den Schwerpunkt des Vortrags bilden wird): Zwar ist es derzeit rechtlich und organisatorisch vorgesehen, dass ein Zugriff auf die ELENA-Daten nur möglich ist, wenn AntragstellerIn, akkreditierte Abfragestelle, Zentrale Speicherstelle (ZSS) und "Registratur Fachverfahren" (RFV) zusammenarbeiten. Zwar ist es derzeit so, dass die ZSS alleine die Daten zu keiner Person zuordnen kann. Hierzu bedarf es tatsächlich der Zusammenarbeit mit der RFV deren Aufgabe es nach § 100 SGBIV ist "die Zertifikatsidentitätsnummer oder vorläufige Identitätsnummer des Teilnehmers beziehungsweise des gesetzlichen Vertreters mit der Versicherungs- oder Verfahrensnummer des Teilnehmers zu verbinden und zu speichern, die vorläufige Identitätsnummer und alle einem Teilnehmer zugeordneten Zertifikatsidentitätsnummern zu verbinden und zu speichern". D.h. allerdings auch, dass wenn es gesetzlich erlaubt wird (und leider wecken solche Datensammlungen ja immer Begehrlichkeiten), eine (Sicherheits)-Behörde nur die Versicherungs- oder Verfahrensnummer des Teilnehmers benötigt, um dann bei der RFV die dazugehörige vorläufige Identitätsnummer und alle einem Teilnehmer zugeordneten Zertifikatsnummern abzufragen (falls sie die Zertifikatsnummer nicht bereits auf anderem Weg erhalten hat). Mit diesen Daten kann die Behörde dann wiederum bei der ZSS die Daten zu der betreffenden Person abfragen, da der Gesetzgeber dann sicher auch dafür Sorge tragen würde, dass der Zugriff auf den passenden Schlüssel zulässig ist. Wenn es wirklich gewollt ist, dass auf die Daten nur mit Zustimmung des Betroffenen abgefragt werden können, wäre ein Verfahren mit jeweils einem Einmalschlüssel für einen elektronischen Einkommensnachweis, bei dem dieser Einmalschlüssel mit dem öffentlichen Schlüssel des Betroffenen verschlüsselt wird, die sicherere Variante. Auch das Zwei-Institutionen-Prinzip könnte erhalten bleiben: Die mit dem jeweiligen Einmalschlüssel verschlüsselten Gehaltsnachweise könnten bei der einen Institution, die verschlüsselten Einmalschlüssel bei der anderen Institution gespeichert werden. Im Vortrag wird neben dieser Anwendungsmöglichkeit für Einmalschlüssel auch die Nutzung von Einmalschlüsseln zur sicheren Datenübertragung bei der Abrechnung zwischen Leistungserbringern im Gesundheitsbereich und den staatlichen Beihilfestellen und privaten Krankenversicherten dargestellt. Darüberhinaus werden die Anforderungen an die Einmalschlüssel und wie diese technisch umgesetzt werden können dargestellt. Eine Erörterung der Chancen und Risiken der Einmalschlüssel rundet den Vortrag ab.
Sprecher: | Werner Hülsman | 
Links:
Beispiel einer Anwendung mit Einmalschlüsseln
Diskussion im BfDI-Forum zu ELENA
Verfassungsbeschwerde ELENA (u.a. Klageschrift)
 
sigint10_3825_de_AIDA.mp4 view online 743.75 MB - 00:45 h
AIDA, die Algebraische IV DifferentialAttacke
BIVIUM A/B und (792/1152)stel TRIVIUM gebrochen, wie weiter?
AIDA -die Algebraische IV DifferentialAttacke- bricht BIVIUM (A&B) in wenigen Minuten und errechnet einen TRIVIUM-Teilschlüssel bei einer reduzierten Setuplänge von 792 = 11/16*1152. Wir sehen uns an, was hinter AIDA steckt (DNF,ANF,IEP,RMT, d.h. Disjunktive und Algebraische Normalform, Ein/Ausschließungsprinzip, (Schnelle) Reed-Muller-Transformation), welche Ergebnisse bisher vorliegen und was AIDA für zukünftige Stromchiffren bedeutet. Die sogenannte "Cube attack" (Dinur/Shamir) von 2008 ist eine Whlg der AIDA-Idee (von 2007), in anderen Worten, ein Plagiat. Wer sich für die "cube attack" interessiert, kommt hier voll auf seine/ihre Kosten.
Jedes Bit einer Kryptofunktion $f$ (das vorletzte Bit von AES nach 7 Runden, die 793. Ausgabe der Stromchiffre TRIVIUM usw.) kann wie jede Boolesche Funktion in disjunktiver und algebraischer Normalform geschrieben werden, nämlich so: $$ f = \bigvee_{I\subset\{1,\dots,n_1\}} \bigg(v_I^\land\ol v_{\ol I}^\land \land\big(\bigoplus_{J\subset\{1,\dots,n_2\}} d_{I,J}k_J^\land\ol k_{\ol J}^\land\big)\bigg) = \bigoplus_{I\subset\{1,\dots,n_1\}} \bigg(v_I^\land \land\big(\bigoplus_{J\subset\{1,\dots,n_2\}} a_{I,J}k_J^\land\big)\bigg),$$ wobei $f$ von den offenen Bits $v_1,\dots,v_{n_1}$ (IV, Klartext) und den Schlüsselbits $k_1,\dots, k_{n_2}$ abhängt. Für Nicht-TeXies sieht f mit v1,v2,v3 und k1,k2,k3 als ANF etwa so aus: f=1(a00+a01k1+a02k2+a03k1k2+a04k3+a05k1k3+a06k2k3+a07k1k2k3) +v1(a10+a11k1+a12k2+a13k1k2+a14k3+a15k1k3+a16k2k3+a17k1k2k3) +v2(a20...) +v1v2(a30...) +v3(a40...) +v1v3(a50...) +v2v3(a60...) +v1v2v3(a70...). also 8*8 Koeffizienten a00 bis a77, die wir nicht kennen. Die aij sind entweder Null oder Eins, binär. Bei je 80 IV und Schlüsselbits gibt es 2^80 * 2^80 solche Zahlen. Nehmen wir an, in einer Zeile, etwa die Zeile v1v2 mit a30..a37, wären alle Koeffizienten Null bis auf a34, also f= ...+ v1v2(k3) +..., wobei die ... alle weiteren Zeilen beschreiben. Wären wir in der Lage, die Zeilen einzeln auszuwerten, hätte diese Zeile mit v1=v2=1 den Wert k3, d.h. der Zeilenwert ist gleich einem Schlüsselbit! AIDA: Wir können eine einzelne Zeile auswerten, indem wir die dort gegebenen IV-Bits, in unserem Beispiel v1 und v2, durch alle Möglichkeiten laufen lassen, also hier v1=0,v2=0 und v1=1,v2=0 und v1=0,v2=1 und v1=0,v2=1. Die Summe der 4 Ergebnisse des Kryptoalgorithmus an der gegebenen Stelle mit Funktion f ist dann direkt Schlüsselbit k3. Bei "realen" Attacken reichen 2 IV-Bits nicht aus, wir liegen bei TRIVIUM inzwischen bei 36 aus den 80 möglichen Bits, haben also 2^36 Simulationen, deren Gesamtsumme ein Schlüsselbit ergibt. Wie finden wir solche "einfachen" Zeilen in f? Salopp: Durch Rumprobieren, bis es klappt. Warum hat dieses Nadel-im-Heuhaufen Problem Aussicht auf Erfolg? Weil wir durch Anwenden der Schnellen Reed-Muller-Transformation viele, viele Zeilen auf einmal untersuchen. Mit z.B. 2^40 Simulationen könnten wir 16 mal 2^36, also 16 Zeilen mit 36 IV Bits untersuchen. Wir können aber auch, mit demselben Aufwand, alle (40 36) (Binomialkoeffizient, Pascalsches Dreieck, also 40*39*38*37/1*2*3*4=91390 Zeilen gleichzeitig untersuchen, das ist 5700 mal besser als der Faktor 16 im Aufwand. Was können wir bisher damit attackieren? a) BIVIUM A&B wird in 1 DualCore-Minute vollständig gebrochen. b) TRIVIUM hat eine Vorperiode von 1152 Schritten zum Mischen der IV und Schlüsselbits. Volles TRIVIUM ist wohl vor AIDA sicher. TRIVIUM mit 792 Mischungen (das sind 11/16 von 1152) kann angegriffen werden, da immer noch Schlüsselbits linear in einer ANF-Zeile sichtbar werden. Das ist die höchste bislang mögliche Vorperiode, die einen Angriff erlaubt. Hardware (GPUs, FPGAs): AIDA läßt sich einfach auf GPUs und FPGAs umschreiben. Bis Mai werden zu GPUs erste Ergebnisse vorliegen (CUDA, OpenCL). Und dann doch noch etwas Mathe: Die Disjunktive Normalform sieht so aus: $$ f = \bigvee_{I\subset\{1,\dots,n_1\}} (v_I^\land\ol v_{\ol I}^\land \land(\bigoplus_{J\subset\{1,\dots,n_2\}} d_{I,J}k_J^\land\ol k_{\ol J}^\land)),$$ wobei $\lor,\land,\oplus$ die logiscehn Operationen ODER, UND und XOR sind. $v_I^\land =\land_{i\in I} v_i$ und $\overline k_{\ol J}^\land =\land_{j\in \{1,\dots,n_2\}\backslash J}\ol k_j, k_j=1-k_j$. $d_{I,J},a_{I,J}\in \ff_2$ schließen den Term aus (falls 0) oder ein (falls 1). Unser Beispiel mit ni := 1-vi, xi := 1-ki, die negierten IV und Schlüsselbits: f =n1n2n3(d00x1x2x3+d01k1x2x3+d02x1k2x3+d03k1k2x3+d04x1x2k3+d05k1x2k3+d06x1k2k3+d07k1k2k3) +v1n2n3(d10x1x2x3+d11k1x2x3+d12x1k2x3+d13k1k2x3+d14x1x2k3+d15k1x2k3+d16x1k2k3+d17k1k2k3) +n1v2n3(d20...) +v1v2n3(d30...) +n1n2v3(d40...) +v1n2v3(d50...) +n1v2v3(d60...) +v1v2v3(d70...). m.a.W.: die Koeffizienten heißen jetzt dij statt aij und alle Variablen von v1 bis k3 kommen überall vor, entweder direkt oder negiert. Jeder Koeffizient dij läßt sich direkt mit einer einzigen Simulation bestimmen, indem nämlich alle Bits so gesetzt werden, wie sie bei dij auftreten: ki,vi=1, ni,xi als Null. Beispiel: d14 steht bei dem Term v1n2n3 d14 x1x2k3 und ergibt sich durch Simulation mit v1=1, v2=v3=0, k1=k2=0,k3=1. AIDA nutzt nun das Ein-/Ausschließungsprinzip, es gilt $a_{I,J}=\oplus_{M\subset I} d_{I,J}$, d.h. alle bei aij vorhandenen IV Bits laufen durch alle Wertekombinationen, die Summe der entsprechenden dmj (der Simulationen) ist dann aij. Wenn erstmal viele lineare Zeilen (mit einem oder mehreren Schlüsselbits, aber alles linear) vorleigen, kann per Gauss das lineare Gleichungssystem gelöst werden und die Chiffre ist gebrochen. AIDA [2] wurde ein Jahr später von Dinur und Shamir [1] "neu erfunden" und dann "cube attack" genannt, ein klares Plagiat. Ergebnisse: 1. AIDA attackiert erfolgreich TRIVIUM mit reduziertem Vorlauf von 792 [4]. Lineares AIDA wird TRIVIUM mit voller Vorlauflänge 1152 aber nicht brechen [3]. 2. AIDA bricht BIVIUM-A und -B vollständig in wenigen Minuten [5]. SAC-Solver und ähnliche bisherige Attacken brauchen Stunden oder Tage dafür. 3. Die Schnelle Reed-Muller Transformierte beschleunigt AIDA um einen Faktor von etwa 5000 [3]. 4. Das "Wellenfrontmodell" [3] als Linearitätstest benötigt nur noch d+13 Simulationen für d IV-Variablen (z.B. d=3 im Beispiel, d=36 gegen TRIVIUM-792), währed der BLR -Test [1] 3(d+1)+1 Simulationen braucht. 5. Algebraische Normalformen können mithildfe der Schnellen Reed-Muller-T. in Nlog(N) statt N*N Schritten erechnet werden, mit N=2^n, n=Anzahl der Variablen [3]. Literatur: 1. I.Dinur, A.Shamir, Cube attacks on tweakable black box polynomials eprint.iacr.org/2008/385 2. M. Vielhaber, Breaking One.Fivium by AIDA an Algebraic IV Differential Attack eprint.iacr.org/2007/413 3. M.Vielhaber, Speeding up AIDA, the Algebraic IV Differential Attack, by the Fast Reed-Muller Transform Proc.~ISKE 2009, Heerlen, Belgium. 4. M. Vielhaber, AIDA vs. TRIVIUM 793:1152, Final Score 980:1152 Eurocrypt 2009, http://eurocrypt2009rump.cr.yp.to 5. M.~Vielhaber, AIDA breaks BIVIUM (A\& B) in 1 DualCoreMinute Crypto 2009, http://rump2009.cr.yp.to und www.hs-bremerhaven.de/Michael_Vielhaber.html
Sprecher: | Vielhaber | 
 
sigint10_3830_de_on_bits_and_pieces.mp4 view online 712.76 MB de 00:45 h
On Bits and Pieces
How Information and Matter Are Similar
The Call for Papers for SIGINT 2010 claims that "the world of atoms and the world of bits operate on completely different levels.". Of course there is some truth to this claim. However, if we think about society and its future it is also a wrong claim in interesting ways. First the talk compares matter and information as concepts where they are different. It then moves on to the societal question and outlines why production is the common denominator of information and matter. Finally the talk considers a few implications for the future.
See http://en.wiki.oekonux.org/StefanMerten/Talks/BitsAndPieces#slides for preliminary slides.
Sprecher: | Stefan Merten | 
Links:
Slides
 
sigint10_3838_de_wo_sind_die_fnords.mp4 view online 761.43 MB de 00:45 h
Wo sind die Fnords?
Sind sie da - sind sie weg
Neben "Snafu" ist "Fnord" der Begriff aus der diskordischen Philosophie, der bis heute am häufigsten verwendet wird. Die Fnords sind die Operatoren der Manipulation, die verborgenen Schaltwörter der Kontrolle. Sie stecken als unterschwellige negative Verstärker in den Nachrichten, in der Zeitung, in den Schulbüchern. "Das Wesen der Kontrolle ist Angst", heißt es in der "Illuminatus!"-Trilogie, und die Fnords stellen diese Angst her. Aber tun sie das wirklich? Und wo stecken sie denn genau? Und geht die Angst wirklich weg, wenn man sie sieht?
"Niemand muß dich extra zwingen, wenn du selber mitmachst, niemand muß dich gleichschalten, wenn du dich selber gleichsetzt" (Egotronic feat. Kulla: Der Tausch) Ich will der Frage nachgehen, warum die Fnords gar nicht unbedingt in Nachrichten eingebaut werden müssen, warum sie schon fast überall eingebaut sind und wie jeder sie selbst beständig einbaut. Warum jemand, der eine Veranstaltung macht, in der er dir die größten Fnords des Jahres zeigen will, dir vermutlich gar nichts zeigen wird, was du nicht schon gesehen hast. Warum du nach einer solchen Veranstaltung deine Angst nicht verlierst, warum deine Erleichterung trügerisch bleibt und dein Lachen hysterisch. "Then I got a hunch, and turned quickly to the advertisements. it was as I expected: no fnords. That was part of the gimmick, too: only in consumption, endless consumption, could they escape the amorphous threat of the invisible fnords." ("Illuminatus!") Ausgehend von Rolf Lindners Theorie der Werbung wird es um den alten Streit gehen, wer in der Gesellschaft eigentlich wen wozu manipuliert und inwiefern das überhaupt erforderlich ist. Zu diesem Zweck wird es Ausflüge in die Geschichte von Werbung und Propaganda geben und eine kurze Einführung in die Welt der Ideologie, die von Marxisten als "notwendig falsches Bewußtsein" der herrschenden Gesellschaftsordnung bezeichnet wird. Das heißt: solange die Dinge laufen, wie sie laufen, solange wir lohnarbeiten gehen oder andere lohnarbeiten lassen, solange wir uns zueinander in permanenter Konkurrenz befinden, gehen die Fnords nicht weg, geht die Angst nicht weg und wir glauben allen möglichen Quatsch, zum Beispiel, daß Dinge, die praktisch jeder auf der Welt weiß, unterdrückte Nachrichten seien. Das "notwendig falsche Bewußtsein" ist aber nur solange notwendig, wie man bewußt oder unbewußt will, daß der Laden läuft. Ohne diese Absicht, ohne diesen Wunsch, ohne diese Selbstverständlichkeit würden auch die Fnords nicht verfangen und es wäre Platz fürs Erproben eines Lebens ohne Konkurrenz, Lohnarbeit und Herrschaft.
Sprecher: | classless Kulla | 
Links:
Egotronic feat. Kulla "Der Tausch"
"Fnord" in der "Illuminatus!"-Trilogie
Theodor Prinz - Wer oder was ist "fnord"?
"Fnord" in der Wikipedia
 
sigint10_3845_de_antropofagia.mp4 view online 592.86 MB de 00:45 h
Antropofagia
Von Menschenfressern, Prosumenten und einer eigenartigen Kultur
Nach Hartmut Rosa läßt sich die alte kantische Frage der Ethik: Was sollen wir tun? bruchlos in eine andere überführen: Womit verbringen wir unsere Zeit? Je länger man lebt, desto entscheidender ist eine für den Einzelnen sinnstiftende Antwort auf diese Frage. Der Vortrag versteht sich als Beitrag, der diese Frage und ihren Kontext aufnimmt und vorläufig zu beantworten versucht: Wie funktioniert in dieser Zeit authentisches und selbstbestimmtes Leben, Arbeiten und Lernen und welche Modelle dazu bietet unsere digitalisierten Welt? Über das Konzept der 'Antropofagia', einer emanzipatorischen Kulturtechnik ursprünglicher brasilianischer Herkunft werden Modelle der analogen und digitalen Aneignung, Neuzusammenstellung und Collage vorgestellt und auf ihr kreatives und aufklärerisches Potential hin befragt. Darunter befinden sich so unterschiedliche Konzepte und Praktiken wie Le Parkour, Open Source Software und Überwachung der Überwacher.
Nach Hartmut Rosa läßt sich die alte kantische Frage der Ethik: Was sollen wir tun? bruchlos in eine andere überführen: Womit verbringen wir unsere Zeit? Je länger man lebt, desto entscheidender ist eine für den Einzelnen sinnstiftende Antwort auf genau diese Frage. Der Vortrag versteht sich als Beitrag, der diese Frage und ihren Kontext aufnimmt und vorläufig zu beantworten versucht: Wie funktioniert in dieser Zeit authentisches und selbstbestimmtes Leben, Arbeiten und Lernen und welche Modelle dazu bietet unsere digitalisierten Welt? Zur Einführung stelle ich ein geplantes aber bislang noch nicht durchgeführtes Kunstprojekt des französisch-brasilianischen Künstlers Roberto Cabot vor. Dabei soll der Film “How Tasty Was My Little Frenchman” (1971) des brasilianischen Regisseurs Nelson Pereira dos Santos auf die meerseitige Fassade des Copacabana Palace Hotel am Strand von Rio de Janeiro projeziert werden: Das Bauwerk und Symbol kolonialer Herrschaft erscheint im Lichte der 'antropophagischen Geschichte' und wird damit konkret zweckentfremdet und metaphorisch wiederangeeignet. Das Kunstprojekt dient mir als Beispiel, um den Begriff der “Antropofagia” einzuführen und zu versinnbildlichen. Dieses Konzept einer emanzipatorischen Kulturtechnik ist bekannt geworden durch Oswald de Andrade, welcher die brasilianischen Künstler mit seinem „Anthropophagischen Manifest“ (1928) zur produktive Aneignung der kolonialen Dominanzkultur auffordert: „Der Brasilianer als kultureller Kannibale, der gierig fremdes Kulturgut verschlingt, es mit eigenen Elementen vermengt und als etwas Verändertes wiedergibt.“ (Alexander J. Wahl) Auf der Grundlage von Andrade's Vorgabe verstehe ich die „Antropofagia“ als Metapher, welche eine grundsätzliche Form der emanzipatorischen Sinnstiftung und kreativen Weltaneignung beschreibt: Der – metaphorische – Anthropophage will kennen und können, besetzen und besitzen, was ihm fehlt, ihn dominiert und überlegen erscheint oder gar defacto ist. Er will zu sich selbst kommen, seine Identität herstellen, indem er das Fremde und Begehrte zum Teil seiner selbst macht. Die Eigenschaften, Vermögen und Fähigkeiten seiner Widersacher ängstigen und faszinieren ihn zugleich; sie sollen durch die rituelle Einverleibung gebannt und im Selbst aufgehoben werden (aufgehoben im schönen Hegel'schen Dreisinn: aufbewahren, erhöhen, auflösen). Noch weiter gedacht und auf die kulturelle Umwelt übertragen: Die Dekomposition, das Auseinanderpflücken, die Ignoranz gegenüber dem ursprünglichen Zusammenhang der Teile erschafft einen neuen Sinn. Indem der vormalige Kontext eines Gegenstands (einer Idee, einer Technologie, eines Verbraucherangebots) ignoriert, die Gebrauchsanweisungen und Nutzungsgebote missachtet werden, macht der Antropophage sich und den seinen den Gegenstand des Interesses zu eigen. Anthropophagen sind Hacker im Sinne „experimentierfreudige(r) Personen, die mit ihren Fachkenntnissen eine Technologie beliebiger Art außerhalb ihrer normalen Zweckbestimmung oder ihres gewöhnlichen Gebrauchs benutzen.“ (Wikipedia) Der so verstandene Anthropophagismus ist eine kulturelle, emanzipatorische und aufklärerische Praxis, die besonders dann deutlich hervortritt, wenn reale und symbolische Herrschaft über Territorien (z. B. urbane Öffentlichkeit), Vorschriften und Kontrollmechanismen (z. B. Copyright, Überwachungsstrategien), Meinungenen und Diskurse (Medienöffentlichkeit, Werbung) auf die Kreativität von Individuen trifft, die sich noch nicht oder nicht mehr im Sinne der Dominanzkultur 'zivilisiert' verhalten. Das Prinzip der anthropophagischen Kulturpraxis ist grundsätzlich unabhängig vom technologischen Fortschritt und steht in gewissem Sinn sogar quer dazu. Nichtsdestotrotz finden es im digitalen Zeitalter einen äußerst fruchtbaren Boden; vorläufig sehe ich drei entscheidende Aspekte: Variantenreiche Techniken und laufend frisches Material zur De- und Rekomposition: die Möglichkeiten der Neuzusammenstellung und Nutzung im eigenen – nicht vorgeschriebenen – Sinn können auf immer wieder neue Gebiete ausgedehnt werden (Text, Musik, Kontakte). Ein einfacher oder zumindest potentiell vereinfachter Zugang zu Netzwerken, Software und technischen Praktiken, mithin Infrastrukturen, die dafür sorgt, dass die Unterscheidung zwischen Autor und Publikum ihren grundsätzlichen Charakter verliert (W. Benjamin, neudeutsch wird dies durch den „Prosumenten“ bezeichnet). Die Tatsache der zunehmenden Kommunikation(smöglichkeiten) auf der Grundlage der Vernichtung von Raum und Zeit und der vervielfachten Möglichkeiten zur Bildung realer und virtueller Gemeinschaften (= Menschen mit ähnlichen oder gleichen Interessen, Ideen, Wünschen und Bedarf treffen aufeinander und wissen voneinander) Der Vortrag versammelt weiterhin Verhalten, Praktiken und Tätigkeiten unterschiedlichen Art und Herkunft, die ich als Beispiele und Zeichen einer anthropophagischen Kultur deute: Off- und Online-Mashups, Basteleien, Improvisationen, Eigensinniges, (Wieder-)Aneignungen von Territorien, Diskursen, Moden, Verbraucherangeboten, industriellen Produkten und Praktiken einer unabsichtlichen oder gezielten Aufklärungsarbeit, dort wo offizielle Gebrauchsanweisungen erweitert, abgewandelt oder ganz ersetzt werden. Die Liste der konkreten Beispiele wird laufend erweitert; darunter u. a.: Trapelpfade, die How-to-make-everything-Bewegung, Le Parkour, Sprachentwicklung, Inverse Surveillance, Jay-Z.
Sprecher: | Martin Butz | 
 
sigint10_3846_de_usability.mp4 view online 852.26 MB de 00:45 h
Usability im digitalen Selbstschutz
Zwiebel zum Heulen und Schlüssel zum Glück?
Anonym surfen, Emails oder Datenträger verschlüsseln - das Bedürfnis nach Schutz der Privatsphäre hat stark zugenommen, während der Einsatz entsprechender Techniken bislang nicht sprunghaft gestiegen ist. Eine Analyse und ein Plädoyer für Usability im digitalen Selbstschutz.
Wie kommt es, dass digitaler Selbstschutz von relativ wenigen Personen aktiv betrieben wird? Die geläufigsten Erklärungsmuster sind mangelnde Aufklärung und fehlendes Problembewusstsein in breiteren Bevölkerungskreisen. Doch Aufklärung und Problembewusstsein allein können eine andere Kluft nicht überbrücken: Viele Maßnahmen zum digitalen Selbstschutz stellen hohe Anforderungen an Technikkompetenz und technisches Selbstvertrauen. Viele existierende Tools und Techniken in diesem Bereich sind für eine bestimmte technik-affine Zielgruppe gut geeignet, während andere Zielgruppen mit ihrem - durchaus vorhandenen - Schutzbedürfnis im Regen stehen. Für breite Bevölkerungskreise fehlt es an geeigneten (zielgruppengerechten) Lösungen zum Schutz ihrer Privatsphäre. Insbesondere fehlt es an Benutzungsschnittstellen, die technisch unbedarften, gleichwohl problembewussten Anwendern den Einstieg in den digitalen Selbstschutz ermöglichen. Usability-Potenziale sind in diesem Bereich noch nicht annähern ausgelotet. Zielgruppengerechte Lösungen wären auch Befähigung zur selbstverantwortlichen (digitalen) Verteidigung wertvoller Grundrechte. Wer sich nicht ohnmächtig fühlt, lässt sich weniger für verordnete "Sicherheit" mit eingebauter Überwachung, Backdoor und Zensur begeistern. Das interdisziplinäre Forschungsgebiet der HCI (Human-Computer Interaction) befasst sich nicht nur mit der zielgruppengerechten Gestaltung (Usability) von Computersystemen, sondern ergründet auch, woran es liegt, wenn Menschen nicht oder nicht gut mit Systemen zurecht kommen. Dieser Vortrag gibt eine kurze Einführung in Konzepte, Methoden und Modelle von Usability und HCI, die neben technischen Fachdisziplinen auf Erkenntnissen aus Psychologie und Soziologie aufbauen. Beispielhaft werden einige Tools und Techniken analysiert, an denen Personen, die über wenig Technikkompetenz und technisches Selbstvertrauen verfügen, im digitalen Selbstschutz derzeit scheitern. Mögliche Alternativen, der Stand der Forschung in diesem Bereich und einige Ansätze zur Verbesserung des Status Quo werden vorgestellt.
Sprecher: | Helga Huppertz | 
Links:
Folien
 
sigint10_3851_en_opencv.mp4 view online 886.52 MB en 00:45 h
Detourning CCTV for the internet, OpenCV
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Detourning CCTV for the internet, OpenCV
Starting from a short description of an open source european project (1) build to improve cctv surveillance performance, with a focus on their ethical point of view, we'll speak about a cool "detournment" of that code (opencv), to anonymize faces on video in internet (2; a chance to educate web 2.0 users to care about people's privacy while publishing their images on social networks. Another way of detournment of cctv cameras activities could be to stream that videos on internet and to make them really pubblic, not just in the hands of power, we'll show bitnik's collective activities (3) and suggest some ways to stream cctv on internet. This is meant to create awareness about the increase of surveillance technologies, and to let coders understand that's not true tha they cannot do anything about it.
Sprecher: | jilt | 
Links:
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sigint10_3854_en_women_and_geek_culture.mp4 view online 1450.01 MB - 01:45 h
Women and Geek Culture - What's the problem, guys?
A discussion panel
Tech savvy girls and women meet problems not only in everyday life, but also with their peer geeks. The panel will discuss those from many perspectives from their fields of geekery, hacking and activism, and talk from different feminist perspectives.
Panelists: Heather Kelley: gaming Svenja Schröder: academia and net culture N.N.: hacking / hackerspaces / security Leena Simon: net activism / politics Moderation: Ragni Zlotos We often get asked what feminism is needed for. Isn't it passè? We try to provide answers. According to Wikipedia a geek is "a peculiar or otherwise odd person, especially one who is perceived to be overly obsessed with one or more things including those of intellectuality, electronics, etc." Being a geek is therefore not limited to a certain field, but crosses fields like programming, security, gaming, academia or net culture. Things look entirely different when you're female. Problems with female geeks often start in early childhood when girls are not allowed to use daddy's computer and should learn to cook and look after kids for later reproductive work. Although cooking also can be hackable, for most of the geek girls a pink cake is not a substitute for a good, ol' circuit board. Despite those barriers women in geek culture are often considered to be someone's girlfriend, beginners or - the worst - only there to attract men. As someone recently posted on a mailing list : "The biggest enemy of hackerspaces and techshops is probably girlfriends and wives". We ask ourselves: What's the problem? Why is the F-Word (feminism) still a such a red rag? And why is the active integration of women seen as a threat? This panel aims at giving some examples from the participants' background, exploring the degree of sexism in the different fields and finally finding some strategies to better integrate women into geekery.
Sprecher: | Eleanor Saitta | Heather Kelley | Leena Simon | Ragni | Svenja Schroeder | 
 
sigint10_3867_de_ccc_jahreszwischenbericht.mp4 view online 555.64 MB de 00:45 h
CCC-Jahreszwischenbericht
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Auch aus dem Jahr 2009 gibt es wieder über ein wahres Mammutprogramm zu berichten. Wir werden – in aller gebotenen Kürze – erzählen, was für Aktivitäten wir entfaltet haben. Wir rechnen ab.
Wir berichten über vergangene Veranstaltungen, Erfa-Gründungen, Demonstrationen, Hacks, Mitgliederversammlungen, Medienkontakte, Gerichtsverhandlungen, Gutachten sowie weiteres Erfreuliches und Ärgerliches des Jahres 2009 keinesfalls objektiv, sondern mit der gewohnten Hackerperspektive.
Sprecher: | Andy Müller-Maguhn | Frank Rosengart | maha/Martin Haase | 
 
sigint10_3879_de_das_ueberwachte_netz.mp4 view online 853.55 MB de 00:45 h
Das überwachte Netz
Verfolgung von Straftaten im Internet
Der Vortrag beleuchtet, mit welchen Mitteln und wie intensiv Straftaten im Internet verfolgt werden.
as Internet als "rechtsfreier Raum"? Diese (globale) Legende verliert langsam an Strahlkraft. Tatsächlich ist das Internet heute stärker überwacht als manch anderer Lebensraum. Der Vortrag beleuchtet, mit welchen Mitteln und wie intensiv Strafverfolgung in der Onlinewelt betrieben wird. Überprüft wird insbesondere das Credo der Ermittler, sie bräuchten mehr gesetzliche Möglichkeiten wie Vorratsdatenspeicherung und Onlinedurchsuchung, um effektiv arbeiten zu können. Ein besonderes Kapitel ist den Bagatelldelikten wie Beleidigung, Bestellbetrug und Identitätsmissbrauch gewidmet. Hier wird dargelegt, mit welcher Hilfe man als Opfer rechnen kann.
Sprecher: | Udo Vetter | 
 
sigint10_3882_de_auf_der_ueberholspur_zum_stoppschild.mp4 view online 750.15 MB - 00:45 h
Auf der Überholspur zum Stoppschild
Politiker sprechen über Datenautobahnen
Der Vortrag soll einen Überblick bieten, wie das Internet in den vergangenen 15 Jahren in der Politik sprachlich angekommen ist. „Stoppschilder“, „Datenautobahnen“ und die berühmte „Internet-Community“ werden in zahlreichen Reden und Interviews von Politikern immer wieder gern bemüht, um ihre Gesetzesvorhaben ihren Wählern schmackhaft zu machen.
Das Internet: ein (rechtsfreier) Raum mit dunklen Ecken, Rohre, eine verschworene Gemeinschaft oder doch eher eine Telefonanlage? Oder eine Datenautobahn mit Leitplanken und einer Überholspur? Und auf der Überholspur ein Stoppschild? Wenn Politiker über das Internet sprechen, dann greifen sie oft zu blumigen Bildern (Metaphern) und schrecken auch vor Stilblüten nicht zurück. Diese Metaphern sollen hier vorgestellt und analysiert werden, damit auch klar wird, welche Vorstellungen und Missverständnisse sich dahinter verbergen. Da es sich bei der SIGINT um eine Mitmachveranstaltung handelt, wäre es schön, wenn Ihr sonderbare Äußerungen über das Internet möglichst schon vorher dem Referenten mitteilt, der sie dann aufgreifen, kategorisieren und analysieren wird.
Sprecher: | maha/Martin Haase | 
Links:
Neusprechblog
 
sigint10_3883_en_anonymous_internet_communication_done_right.mp4 view online 741.86 MB en 00:45 h
Anonymous Internet Communication Done Right
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This talk will be a summary of contemporary methods for communicating anonymously in the Internet. We will show * who is in actual need of increased privacy protection * which methods exists * what are the limits of these techniques In addition to network layer anonymity we will also explain methods for identifying individuals at the application layer, e.g., during web sessions.
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Sprecher: | lexi | 
 
sigint10_3885_de_c_vs_d.mp4 view online 513.54 MB - 00:45 h
C vs. D
Ein Abriss mehr oder weniger esoterischer Programmiersprachen
Der Vortrag beschreibt möglichst objektiv Eigenheiten bekannter und auch eher ungebräuchlicher Programmiersprachen. Skurrilitäten springen dem Betrachter der jeweiligen Sprache mit Hilfe eingängiger Beispiele geradezu zu, besonders im Kontext, der für die Sprache unüblich ist. Doch eine Warnung ist angebracht: Hörer dieser Veranstaltung werden mit bewusstseinserweiternden Ideen aus Bereichen der Code Obfuscation, sowie nacktem Quellcode konfrontiert.
Der moderne Programmierer wird im Laufe seines Lebens mit einem Wust unterschiedlicher Programmiersprachen konfrontiert. Dieser Vortrag veranschaulicht im Schnelldurchlauf die Historie der Softwareentwicklung seit der Erfindung automatischer Datenverarbeitungsanlagen. Wir stellen uns die Frage, wie Computer zum Denken angeregt werden können, indem wir selbst zum Denken über Computer angeregt werden. Vielleicht werfen diese anstrengenden Denkprozesse mehr Fragen auf, als im Schnelldurchlauf des Vortrags beantwortet werden können. Deshalb veranschaulichen zahlreiche Codeschnipsel sowohl Stärken, als auch knifflige Eigenheiten gebräuchlicher Sprachen - z.B. C oder Tcl - sowie auch ungebräuchlicher Sprachen - z.B. Aheui oder Brainfuck. Es ist wie so häufig dem Zuhörer überlassen, Skurrilitäten seiner persönlichen Lieblingssprache als Vorteile anzusehen. Achtung: Dieser Vortrag kann Spuren von strukturierter Programmierung enthalten.
Sprecher: | BeF | 
 
sigint10_3886_de_perlen_im_misthaufen.mp4 view online 888.60 MB de 00:45 h
Perlen im Misthaufen
Berichte aus dem Kommentarbereich
Muss im Netz jede Meinung gehört werden? Kann es auch problematisch sein, alles stehen zu lassen? Muss man sich in seinem Zuhause alles bieten lassen? Gibt es Unterschiede zwischen Blogs, Zeitungen und öffentlichen Seiten? Welche technischen Krücken gibt es, um Gespräche im Netz vernünftig zu moderieren? Das soll in diesem Vortrag an Hand praktischer Beispiele aus dem Kommentarbereich der taz und von weiteren Webseiten besprochen werden.
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Sprecher: | Zeitrafferin | 
 
sigint10_3889_de_operating_systems_dissected.mp4 view online 769.19 MB de 00:45 h
Operating Systems dissected
Was passiert im Hintergrund?
Zu einer Zeit, zu der Computer noch raumfüllende Maschinen waren, gab es sogenannte Operator, die sich den ganzen Tag lang damit beschäftigt haben Computer mit Programmen auf Lochkarten oder Bändern zu füttern und auf das (hoffentlich korrekte) Ergebnis einer Reihe von Rechenoperationen zu warten. Als sich Programmierer im Jahr 1964 zum ersten mal Gedanken machten, wie man diese Prozesse automatisieren kann, wurde das erste Betriebssystem entworfen. Heutzutage sind sie auf jedem Rechner, den man vorfindet vorhanden und bilden den Grundstein einer Softwareumgebung, um Rechenmaschinen komfortabel und effizient nutzen zu können.
Anhand von populären Betriebssystemen sollen kurz die grundlegenden Verfahren dargestellt werden, die heutzutage von einem Betriebssystem genutzt werden, um einen reibungslosen Ablauf von mehreren Prozessen gleichzeitig gewährleisten zu können. Unter Linux-Umgebungen ist wohl "ls" eines der meistgenutzten Kommandos, welche von einem User bei der täglichen Arbeit auf einer Shell ausgeführt werden. Anhand dieses Beispiels soll dargestellt werden, welche Prozesse in einem Betriebssystemkern und dem Userspace ablaufen, wenn ein Programm gestartet und ausgeführt wird. In einem separaten Workshop soll im Anschluss eine kurze Einleitung stattfinden, wie man einen Intel x86 Prozessor dazu bringt eigens geschriebenen Code auszuführen und sogar einen eigenen kleinen "Kernel" mit Textausgabe in der Programmiersprache C zum laufen zu bringen.
Sprecher: | Andreas Galauner | 
 
sigint10_3891_en_botnets_in_2010.mp4 view online 675.14 MB en 00:45 h
Botnets in 2010
Status Quo and Future Threats
In this talk, we will present an overview of current trends in the area of bots and botnets. The main focus will be on Waledac, one of the prevalent botnets of 2009 that was recently taken down. We will also discuss other modern botnets and the challenges we might face in the future. On the other hand, we will also explain some techniques to study bot binaries in order to improve automated analysis.
Sprecher: | Thorsten Holz | 
Links:
Waledac Takedown
Automated Analysis of Binaries
Waledac Analysis
 
sigint10_3895_en_malware_joe_blobs.mp4 view online 861.59 MB - 00:45 h
Malware Joe Blobs
An overview of stuff that "Malware Joe" puts into his creations.
The talk is an overview about different blobs or common techniques that are often found in modern malware. Besides information about rootkidding, spreading, and the like, we present some nice "fails" found in malware.
Malware Joe is just a regular developer. But instead of developing PHP web applications, he's into creating new malware. Ok, that's a little more sophisticated than PHP but essentially there are design patterns and common practices in malware like in any other software - but they are nasty 8D Join in and let us have a look together at what Malware Joe does to hide his software, to make it spread, to circument debugging and disassembly. And, while those are just side shows, let's also look into some of the "malfunctions". Malware Joe is 1337 - if not 1338 - but still makes mistakes just like the PHP developer from around the corner. And some of them are quite funny or have a significant impact.
Sprecher: | Felix Leder | Tillmann Werner | 
 
sigint10_3897_de_plattformneutralitaet.mp4 view online 779.64 MB - 00:45 h
Plattformneutralität oder die Befreiung des OSI-Layer 8
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Warum fordern wir Neutralität der Kommunikation nur auf der technischen Ebene? Der Kontrollverlust durch das Internet macht es nötig, herrschaftsfreie Kommunikation auf allen denkbaren Layern des Lebens zu einfordern. Plattformneutralität ist der Versuch ein universelles politisches Paradigma aus dem netzpolitischen Diskurs zu extrahieren und für alle Politikfelder anwendbar zu machen.
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Sprecher: | Michael Seemann | 
Links:
http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/05/10/vorschlaege-zu-einer-politik-der-herrschaftsfreien-kommunikation.aspx
 
sigint10_3898_en_hackers_in_government.mp4 view online 635.45 MB en 00:45 h
Yes We Could: Hackers in Government
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What if one morning, the world woke up and found Hackers in charge of government? What laws would a party of fearless, anti-authoritarians rescind? What would we want our government to look like? Tying together thoughts on the future, politics, lessons from hackerspaces and four years spent in Washington DC, Nick Farr will present his take on what an ideal government might look like. While presenting some controversial viewpoints, this session is designed to provoke thought and discussion on the governments we have, the world we want and what hackers all over the planet can do in the mean time.
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Sprecher: | Nick Farr | 
 
sigint10_3901_de_demoscene_2010.mp4 view online 924.67 MB de 00:45 h
Demoscene 2010 - Quo Vadis?
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„Demos“ stehen hier nicht für politische Demonstrationen, sondern für ästhetisch ausgefeilte, in Musik und Bild aufeinander abgestimmte Echtzeit-Videos. Programmierer, Grafiker und Musiker demonstrieren, was man technisch und ästhetisch aus einem Computer herausholen kann. Mit Leidenschaft programmieren, pixeln und komponieren sie. Und arbeiten an ihren Demos oft monatelang, denn: die nächste Demoparty der internationalen Szene kommt bestimmt. Im Vortrag gibt´s was auf die Augen und die Ohren, es soll aber auch gefragt werden, wo die Motivation der Macher herkommt, wo die Szene 2010 steht und wo es hingehen könnte. Quo Vadis Demoszene?
„Demos“ stehen hier nicht für politische Demonstrationen, sondern für ästhetisch ausgefeilte, in Musik und Bild aufeinander abgestimmte Echtzeit-Videos. Programmierer, Grafiker und Musiker demonstrieren, was man technisch und ästhetisch aus einem Computer herausholen kann. Mit Leidenschaft programmieren, pixeln und komponieren sie. Und arbeiten an ihren Demos oft monatelang, denn: die nächste Demoparty der internationalen Szene kommt bestimmt. Im Vortrag gibt´s was auf die Augen und die Ohren, es soll aber auch gefragt werden, wo die Motivation der Macher herkommt, wo die Szene 2010 steht und wo es hingehen könnte. Quo Vadis Demoszene?
Sprecher: | Tobias Kopka | 
 
sigint10_3902_en_get_lamp.mp4 view online 1722.34 MB en 02:00 h
GET LAMP
European premiere of the documentary film on Interactive Fiction and Textadventures
Before First Person Shooter there was the Second Person Thinker.
In the early years of the microcomputer, a special kind of game was being played. With limited sound, simple graphics, and tiny amounts of computing power, the first games on home computers would hardly raise an eyebrow in the modern era of photorealism and surround sound. In a world of Quake, Half-Life and Halo, it is expected that a successful game must be loud, fast, and full of blazing life-like action. But in the early 1980s, an entire industry rose over the telling of tales, the solving of intricate puzzles and the art of writing. Like living books, these games described fantastic worlds to their readers, and then invited them to live within them. They were called "computer adventure games", and they used the most powerful graphics processor in the world: the human mind. Rising from side projects at universities and engineering companies, adventure games would describe a place, and then ask what to do next. They presented puzzles, tricks and traps to be overcome. They were filled with suspense, humor and sadness. And they offered a unique type of joy as players discovered how to negotiate the obstacles and think their way to victory. These players have carried their memories of these text adventures to the modern day, and a whole new generation of authors have taken up the torch to present a new set of places to explore. Get Lamp is a documentary that will tell the story of the creation of these incredible games, in the words of the people who made them.
Sprecher: | Jason Scott | 
 
sigint10_3906_en_hari_kari.mp4 view online 1506.80 MB - 00:45 h
The Fine Art of Hari Kari (.JS)
And Other Approaches For The Strange Reality Of Web Defense
The web is remarkably difficult to secure. Browsers are ornery, powerful creations, and we security people demand all sorts of things of developers to make them behave. By in large, the developers ignore us. Our asks, they say, are too expensive. Rather than just guilting them, could we make better asks -- of both web developers, and browser manufacturers? Possibly.
In this talk, I explore a couple of interesting techniques for easily mitigating entire classes of Cross Site Scripting and Cross Site Request Forgery attacks. They aren't perfect, but they work, and more importantly they represent a new class of ask for browser manufacturers that might even be implementable past the genuinely more powerful forces of application compatibility, performance, and developer compliance. I will also discuss Treelocking, a generic mechanism for mitigating injections into protocols as diverse as SQL, LDAP, XML, and JSON.
Sprecher: | Dan Kaminsky | 
 
sigint10_3915_de_das_zensusgesetz_2011.mp4 view online 890.85 MB - 00:45 h
Unter dem Radar - Das Zensusgesetz 2011
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Die letzte Volkszählung der Bundesrepublik Deutschland in den 80er Jahren markiert den Beginn der Datenschutzbewegung in Deutschland. Heute, 23 Jahre später, versucht der Staat es noch einmal und keiner weiß es...
Scytale und Unicorn bringen ein wenig Licht in die für viele noch unbekannte Problematik des sogenannten "registergestützten Zensus", der bereits gestartet ist. Dabei soll es auch um einige oft wiederholte Beschwichtigungen gehen, mit denen versucht wird, die Sache als harmlos zu verkaufen. Aus Angst vor einer ähnlichen Blamage wie in den 80er Jahren soll es wohl diesmal keiner vorher mitbekommen, dass eine Volkszählung stattfindet. Ohne eine gesellschaftliche Debatte entsteht eine riesige Datenbank, die die persönlichen Informationen eines jeden Bürgers aus Melderegistern, von der Bundesagentur für Arbeit, den Finanzbehörden, etc. verknüpft.
Sprecher: | Oliver "Unicorn" Knapp | Tim Weber |